Roadtrip mit Hindernissen – Teil 1

Tornado warning

Bislang war der Winter hier mild und wir können uns eigentlich nicht beklagen. Die eisigen Temperaturen von bis zu – 20 Grad sind noch ausgeblieben und geschneit hat es auch nur an einem einzigen Wochenende im November. Alles in allem also kein Winterwonderland. Im Gegenteil vor zwei Wochen hatte ich sogar bei + 20 Grad noch eine kurze Hose an.

Trotzdem! Wir hatten Lust auf richtig warmes Wetter und vor allem Sonnenschein und wichtiger: Wir wollten Weihnachten nicht alleine verbringen sondern lieber mit Freunden. Das Ziel war klar: San Antonio, Texas. Wir besuchen Pon und Al für ein paar Tage.

Es versteht sich von alleine, dass wir Theo mitnehmen. Also fällt Fliegen schon mal flach. Warum also nicht ein Road Trip nach Texas? Wie weit kann das schon sein? Wir tippen Chicago und San Antonio in den Routenplaner von Google Maps ein. Die kürzeste Entfernung sind knapp 1.800 km. Sollen wir das wirklich tun?

Do as the locals do

Amerikaner sind unglaublich mobil. Sie leben in einem Land, das größer ist als die EU. Fliegen oder mit dem Zug zu verreisen ist verhältnismässig teuer. Dafür ist der Sprit billig. Hier ist es ganz normal, in den Ferien die Familie ins Auto zu packen und das Land zu bereisen. Dabei spielen Entfernungen keine große Rolle. Das merkt man auch daran wie Amerikaner Entfernungen beschreiben – nicht in Meilen sondern in Zeit. Ein Amerikaner würde eher sagen: „Ich wohne eine Stunde westlich von Chicago“ als: „Ich wohne 70 km von Chicago entfernt.“
Man gewöhnt sich schnell daran, auch für uns sind große Strecken relativ geworden.

Auf Google Maps schauen wir, was auf dem Weg nach San Antonio liegt. Wenn wir einen kleinen Umweg nehmen, können wir über Nashville fahren, das Mekka der Countrymusik. Die Stadt ist schon länger auf unserer Liste und daher werden wir ihr auch unbedingt einen Besuch abstatten.

Wir legen unsere Route in folgende Etappen fest:

Hinweg: Naperville  -> Nashville -> San Antonio
Rückweg: San Antonio -> Dallas -> St Louis -> Naperville.

Wir planen zwei Tage Fahrt für den Hinweg ein. Auf dem Rückweg wollen wir zwei Pausen einlegen und planen hierfür drei Tage.

Road Trip Map

Am 23. Dezember geht’s los. Früh morgens ist Abfahrt. Das Wetter ist gut. Es ist kühl aber kaum eine Wolke am Himmel. Also das perfekte Reisewetter.
Wie geplant ist unser erstes Etappenziel Nashville. Wir werden nachmittags ankommen und der Country Music Hall of Fame einen Besuch abstatten. Die Tickets habe ich bereits einen Tag vorher gekauft.

Wir haben frei Fahrt. Kein Stau, kein großer Verkehr. Wir steuern an Chicago vorbei und erreichen schnell Indiana. Es geht weiter nach Süden in Richtung Indianapolis. Die Landschaft ist nicht besonders herausragend oder abwechslungsreich. Die Zeit vergeht also nicht gerade wie im Fluge. Aber wir kommen zügig weiter und erreichen nach knapp 5 Stunden Louisville. Über eine riesige fünf-spurige Stahlbrücke überqueren wir den Ohio River. Er teilt die Stadt und bildet die Grenze zwischen den Staaten Indiana und Kentucky. Ausser Industrie sehen wir vom Highway nicht viel von Louisville und so rollen wir ohne Stopp weiter in Richtung Süden. Leider entgeht uns, dass zwischen Louisville und Nashville, genau neben der Interstate 65, die wir befahren, Fort Knox liegt.
Fort Knox ist ein riesiger Militärstützpunkt. Auf ihm leben knapp 13.000 Menschen, ca 2.500 Familien. Der Stützpunkt hat eine eigene Infrastruktur mit Supermärkten, Restaurants, Banken, es gibt sogar eine eigene Highschool und ein Kino Fort Knox ist mehr eine Kleinstadt als eine Militärbasis.

Berühmt berüchtigt ist Fort Knox als das Lager der amerikanischen Goldreserven und wurde sogar einst von James Bond gegen den Bösewicht Goldfinger verteidigt.

Das bisschen Wetter

Nach weiteren 2 ½ Stunden erreichen wir endlich Nashville. In der Zwischenzeit ist es schwülwarm geworden und obwohl es noch Nachmittag ist, ist es stockfinster. Komisch. Wir parken in einem Parkhaus im Zentrum. Als wir aus dem Parkhaus kommen werden wir fast umgeweht. Es stürmt aus allen Richtungen. Aber das kann uns ja nicht aufhalten, wir sind ja bereits Sightseeing erprobt und das bei allen Wettern. Und die Hall of Fame ist schließlich auch nur wenige Blocks entfernt.

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Auf den Straßen bewegt sich außer uns so gut wie niemand. Schon merkwürdig bei einer Stadt die weit über eine halbe Million Einwohner hat. Aber wir machen uns noch immer keine Gedanken. Die Country Hall of Fame hat geschlossen. Was wir nicht wissen: Für Nashville und Umgebung gibt es eine Unwetterwarnung, um genauer zu sein: eine Tornadowarnung.
So langsam ergibt alles einen Sinn: der schwarze Himmel, die leeren Straßen und die geschlossenen Restaurants. Wir machen ein paar Fotos am Walk of Fame. Hier wurden Musikgrößen wie Elvis Presley, Jimmi Hendrix, Kid Rock und die Kings of Leon mit einem Stern verewigt.

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Danach gehen wir über den Broadway – der Partymeile – von Nashville zurück zum Auto. Auf dem Broadway reihen sich unzählige Restaurants und Bars aneinander und an jedem normalen Abend ertönt Livemusik aus den Lokalen. Nicht selten treten hier berühmte Stars aus der Countryszene auf und geben kostenlose Gigs. Heute Abend nicht. Heute abend sind die meisten Schaufenster mit Brettern verdeckt. Die Tornadowarnung scheint ernst zu sein.
Das Motel, das wir für heute Abend gebucht haben, liegt eine knappe Stunde außerhalb von Nashville. Wir eilen zurück zum Auto und machen uns zügig auf dem Weg, um nicht in den Sturm zu geraten. Wir erreichen Dickson und ehrlich gesagt ist das Wetter hier ganz okay. Kein Anzeichen eines Sturmes oder eines Unwetters. Wir checken ein, packen unsere Sachen aus und machen uns dann nochmal auf den Weg um a) etwas zu essen und b) weil wir noch ein paar Sachen von Walmart brauchen. Der Verkehr auf der Straße ist ganz normal und auch alle Restaurants sind geöffnet. Alles in allem also kein Grund zur Besorgnis.
Bei Walmart scheint alles ganz normal zu sein. Der Parkplatz ist voll, wie gewöhnlich. Wir erledigen unsere Einkäufe ohne uns gross zu beeilen. Als wir aus dem Supermarkt kommen stürmt und regnet es draussen wir verrückt. Innerhalb weniger Minuten hat sich das Wetter völlig umgekehrt. Wir hasten zum Auto und im gleichen Moment piepen und vibrieren unsere Handys.

Tornado warning

Auf dem Display steht: „Take shelter now!“ – „Begeben sie sich sofort in Sicherheit“

Wir schauen uns um und sehen wie auch andere die Warnung auf ihren Handys erhalten. Zu unserer Überraschung stört sie das aber nicht wirklich. Völlig unbeeindruckt betreten und verlassen Menschen den Walmart. Niemand beeilt sich oder wirkt gestresst, geschweige denn verängstigt. Vielleicht ein Fehlalarm? Wir fahren zum Motel zurück. Falls der Tornado kommt haben wir dort wahrscheinlich die besten Chance ihn unbeschadet zu überstehen.

Auf der Landstraße wird der Regen immer heftiger. Ehrlich gesagt habe ich so was noch nie gesehen. Es ist als würde jemand unaufhörlich einen riesigen Eimer über uns ausschütten. Die Sicht ist gleich null. Wir haben keine andere Wahl und fahren rechts ran. Vor und hinter uns halten auch andere Autos an. Es schüttet immer weiter und jetzt wird unser Auto vom Wind durchgeschüttelt. Also doch kein Fehlalarm. Ist das der Tornado? Hat unser letztes Stündlein geschlagen? Wir sind doch noch so jung!

So schnell wie der Sturm aufzieht verschwindet er auch wieder. Plötzlich hört der Regen auf und wir haben wieder freie Fahrt. Im Motelzimmer schalten wir den Fernseher ein. Auf jedem Kanal läuft ein Sonderbericht zum Wetter. Moderatoren zeichnen Linien und Kreise auf die Wetterkarte und Reporter stehen in Regenmänteln vor zerstörten Häusern und berichten was passiert ist. In unserer Region und in Nashville wüteten gerade 13 Tornados gleichzeitig. Der Ort 10 km entfernt von uns wurde mit voller Wucht getroffen. Das Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht ganz klar. Wie unheimlich. Da haben wir wohl Glück gehabt.

Nach diesem Schrecken gehen wir früh ins Bett. Nicht wegen den Tornados, sondern weil das Motel alles andere schön ist. Unser Zimmer ist zwar sauber, aber es riecht komisch und wir trauen uns nicht irgendetwas anzufassen. Also besser die Nacht hinter uns bringen. Der nächste Morgen ist superschön. Es ist warm – sogar richtig warm. Das Unwetter von gestern hat zumindest hier kaum Spuren hinterlassen.

Nicht viel los in Arkansas

Wir betanken das Auto und nach ein paar Kilometern auf der Landstraße durch das Hinterland von Tennessee sind wir auch schon wieder auf dem Highway in Richtung Westen. Vor uns liegen heute knapp 13 Stunden Fahrt. Die nächste Großstadt, die wir durchqueren ist Memphis. Genauso wie Louisville liegt auch Memphis in zwei Staaten. Dieses Mal führt uns eine Brücke über den Mississippi. Auch hier wird die Staatsgrenze von einem Fluss bestimmt. Auf der anderen Seite der Brücke sind wir in Arkansas. Außer der Tatsache, dass Präsident Bill Clinton aus Little Rock, Arkansas stammt hat dieser Staat nicht wirklich was zu bieten.( Ich hoffe ich beleidige hier niemanden) Wir fahren insgesamt 4 Stunden durch Arkansas und ich kann leider nicht sagen, dass wir etwas besonderes gesehen haben. Die Landschaft ist schön, aber außer Büschen und Prairie ist hier nichts.

Howdie!

Gegen 14 Uhr erreichen wir Texarkana und somit Texas. Knapp die Hälfte unserer heutigen Etappe ist geschafft. Bis hierher waren es knapp 6 Stunden Fahrt durch zwei Staaten, Tennessee und Arkansas. Die nächsten knapp 7 Autostunden (knapp 730 km) werden wir ausschliesslich durch Texas fahren. Das ist keine Überraschung, denn Texas ist riesig. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Texas flächenmässig fast doppelt so gross ist wie Deutschland. 1.300 km von Norden nach Süden und 1.200 km von Westen nach Osten. Nach Alaska ist Texas der zweitgrösste Staat der USA und wäre es noch unabhängig wäre Texas heute unter den Top 30 (Platz 27) der größten Länder der Welt. Everything is bigger in Texas.

Das Schild, an dem wir an der Stadtgrenze von Texarkana vorbeifahren, heißt uns willkommen und erinnert uns daran, dass man hier auf die texanische Art fährt – freundlich.

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Der riesige Wasserturm gleich dahinter versichert uns, dass man hier gleich doppelt freundlich ist.

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Aber wieso denn doppelt freundlich?
Texarkana gibt es praktisch doppelt. Es gibt Texarkana, Arkansas und Texarkana, Texas. Die Staatslinie unterteilt die Stadt fast exakt mittig in zwei annähernd gleich große Hälften. Beide Hälften  haben eigene Bürgermeister und eine eigene Stadtverwaltung. Aber ein Bauwerk sticht heraus. Die Post steht genau auf der Grenze und steht wie die Stadt zu einem Teil in Texas und zum anderen Teil in Arkansas. Das Gebäude beherbergt nicht nur die Post, sondern auch das Gericht, das Gefängnis, die Handelskammer und einige weitere öffentliche Einrichtungen.

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Ich kannte Texarkana ja bislang nur aus dem Film „Ein ausgekochtes Schlitzohr“, in dem Burt Reynolds als Bandit in einer Wette um 80.000 Dollar-lar-lar 400 Kisten Coors Bier von Texas nach Georgia schmuggeln muss. Die Jungs, die das hier lesen wissen sofort was ich meine. Wer gerade keinen Schimmer hat wovon ich rede – hier ein kleine Filmempfehlung:

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Nach einem kurzen Stopp für einen Capucchino bei Starbucks geht es zügig weiter. Mittlerweile sind es schon über 25 Grad und ich freue mich, dass ich heute Morgen die kurze Hose angezogen habe. Die Landschaft entlang des Highways sieht noch gar nicht „typisch“ texanisch aus. Hier im Nordosten wechseln sich Wälder und riesige Kuhweiden ab. Die Vegetation ist grün. Die Bäume haben noch nicht alle Blätter abgeworfen und immer wieder sehen wir farbenprächtige Blumen am Strassenrand. Ist heute wirklich Weihnachten??? Weiter im Süden von Texas, rund um San Antonio, werden aus den Wäldern Buschsteppen und Kakteen prägen das Landschaftsbild. Hier und da sieht man in der Ferne ein paar Ölbohrtürme. Aber jetzt entdecken wir auf den Weiden die ersten Texas Longhorns. Diese Rinderrasse hat ihren Namen wegen ihren charismatischen Hörnern erhalten und ich selbst hab auf einer Ranch an der mexikanischen Grenze vor fast zehn Jahren schon meine Bekanntschaft mit einem ausgewachsen Exemplar namens Bully gemacht.

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Das gibt’s doch gar nicht!

Am frühen Abend erreichen wir Dallas und ab jetzt nimmt unsere – sagen wir mal ereignislose – Fahrt eine ganz andere Gestalt an.
Es ist Zeit für einen Tanstopp und wir halten an einer ziemlich alten verkommenen Shell-Tankstelle. Ich ziehe die Tankkarte meiner Firma durch und gebe PIN Nummer und Kilometerstand ein. Als ich den Zapfhahn anhebe passiert nichts. Die Säule streikt. Ein weiterer Versuch bei einer anderen Zapfsäule hat das gleiche Ergebnis. Auf der anderen Straßenseite sehe ich eine weitere Tankstelle und probiere es dort nochmal. Wieder ziehe ich die Karte durch und mache die Eingaben. Das Display arbeitet und nach einigen Moment erhalte ich die Meldung: Karte gesperrt. Was zum … ? Vielleicht nur ein technischer Fehler? Also rein zum Tankwart. Allerdings bestätigt er mir nur, was ich schon weiß. Die Tankkarte ist gesperrt. Auf der Rückseite ist eine Telefonnummer und ich rufe die Hotline an. Der Herr am anderen Ende der Leitung unterrichtet mich darüber, dass ich heute zu viele Tankversuche unternommen habe und dass das Tageslimit erreicht ist. Ich kann die Karte erst morgen wieder benutzen. Na gut. Zum Glück ist der Sprit in Texas noch billiger als in Illinois: 1,70 USD / Gallone was knapp 0.40 Euro pro Liter entspricht. Volltanken wird mich also nicht arm machen. Ich ziehe meine Bankkarte durch den Schlitz. Allerdings wird auch die abgelehnt. Das ist komisch aber nicht verwunderlich, da viele Tankstellen ausschließlich Kreditkarten akzeptieren. Um auf Nummer sicher zu gehen benutze ich meine Firmenkreditkarte. Diese darf ich glücklicherweise in solchen Fällen benutzen.
Wir fahren raus aus Dallas und halten außerhalb an um etwas zu essen, denn es ist mittlerweile 18 Uhr und wir sind hungrig. Wir halten bei einer der unzähligen Burgerketten. Ohne mir irgendwelche Gedanken zu machen versuche ich dort mit meiner Bankkarte zum bezahlen. Doch – genauso wie bei der Tankstelle – wird sie auch hier abgelehnt. Jetzt werde ich stutzig, aber ich beschließe mich später darum zu kümmern. Jetzt erstmal essen. Dann eben die Kreditkarte. Abgelehnt. Jetzt bin ich ratlos. Ich zahle bar, denn es ist mir unangenehm die Firmenkreditkarte zu benutzen.
Beim Essen überprüfe ich den Kontostand online: 0.00 USD. Mein erster Gedanke ist: Was habe ich denn jetzt wieder gekauft? Ich schaue in die Umsätze und bekommen einen riesigen Schock. Da hat jemand unser Konto leergeräumt!!! Die nette Dame an der Hotline ist ausgesprochen hilfsbereit. Sie sperrt meine Bankkarte. Anscheinend wurden deren Daten benutzt, um das ganze Geld abzuheben (wie auch immer das funktioniert). Meine Kreditkarte kann zum Glück wieder entsperrt werden. Die wurde gesperrt, weil Bank of Amerika mir einen Brief geschickt hatte, den sie irrtümlicherweise als unzustellbar zurückerhielten. Mein Gott was für ein Dilemma. Die Hotlinefrau versichert mir, dass man mir das entwendete Geld in ein paar Wochen zurückerstattet. Solche Fälle sind in Amerika leider nicht selten und die Bank gut vorbereitet. Der Vorfall wird recht unbürokratisch erledigt. (In San Antonio kann ich morgen früh zur Bank fahren und werde dort eine vorläufige Karte bekommen bis ich eine neue Karte erhalte. In der Zwischenzeit transferiere ich etwas Geld von Deutschland auf unser amerikanisches Konto, damit wir wieder flüssig sind.)

Mit diesem Schreck in den Knochen meistern wir die letzte Etappe unserer zweitägigen Fahrt und kommen mit Verspätung und müde in San Antonio an.

Alfredo und Pon sind noch bei einer Weihnachtsfeier, aber Al hat den Haustürschlüssel für uns unter die Fußmatte gelegt. Ich schließe auf und wir tragen unser Gepäck hinein. Aus einem kleinen Gerät an der Wand tönt eine hektisches Piepen. Ich frage mich kurz was das sein könnte und in dem Moment, in dem es mir einfällt hören wir die Sirene. Es ist die Alarmanlage, die ohrenbetäubend die Nachbarschaft darauf hinweist, dass wir da sind. Und irgendwie ist das genau der richtige Abschluss für diesen Tag.

Ach übrigens, fals ihr euch fragt, wie Theo die ganze Fahrt hinter sich gebracht hat.

Hier ist die Antwort:

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Im August 2015 wurde ich von meiner Firma in die Nähe von Chicago versetzt. Hier lebe ich jetzt zusammen mit meiner Frau Julia und unserem Schokolabrador Theo. Zusammen bloggen wir hier, um unsere Freunde und Familie zuhause auf dem Laufenden zu halten. Ich mag American Football, Basketball und Kraftsport und manchmal versuche ich meiner Kreativität mit Hilfe meiner Kamera freien Lauf zu lassen.