Die ersten Wochen im Rückblick

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Wie die Zeit vergeht – Der September ist so gut wie vorbei. Das heißt wir sind nun seit über einem Monat hier. Und es kommt uns überhaupt nicht so vor. Noch ist alles neu und aufregend und wir unternehmen eigentlich immer etwas. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht daran erinnern jemals daheim so aktiv gewesen zu sein.

Ich würde gerne von allem berichten was wir hier unternehmen, aber ich bin mir sicher, dass ich jetzt schon wieder eine Menge vergessen habe. Aber das schöne mit so einem Blog: Ich kann’s ja später noch schreiben.

Heimat und Zuhause

Home is where the heart is“. Stimmt. Und manchmal trägst du dein Herz in die Welt hinaus und musst es an einem neuen Ort zurücklassen.

(http://www.neon.de/artikel/kaufen/reise/wo-ist-zu-hause/643760)

Oelde – unsere Familien – unsere Freunde – das alles ist einfach unsere Heimat. Wir sind glücklich trotz der Entfernung und Dank der Technologien wie Skype und Facetime immer noch ein Teil des Lebens zu sein, das wir für eine gewisse Zeit hinter uns gelassen haben. Übrigens ist Heimat ein Wort, das es in diesem engen und intimen Sinne nur in der deutschen Sprache gibt. Im Englischen würde man Home sagen, aber Home steht letztlich auch für zuhause. Schön, dass es manchmal auch in unserem nüchternen Deutsch diese schönen Wortschätze gibt, die man sonst immer nur in anderen Sprachen findet. Wir haben unsere Heimat verlassen und tragen gerade unser Herz in die Welt. Es ist schön sagen zu können, dass wir uns hier bereits zuhause fühlen. Und das ist auch gut so. Und vor allem richtig so. Denn möchte man eineinhalb Jahre oder vielleicht sogar länger irgendwo sein wo man sich nicht zuhause fühlt? Auf keinen Fall!

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Auf der anderen Seite ist es ist aber auch erstaunlich wie schnell man sich einlebt. So wirkt der Alltag hier gar nicht mehr so ungewohnt. Wir haben eine sehr schöne Wohnung. Und sind glücklich, dass diese nach unserem Geschmack für uns eingerichtet wurde. Das macht uns die Eingewöhnung leichter. Jetzt warten wir nur noch auf unsere eigenen Sachen, die in diesem Moment noch in einem Containerschiff mitten auf dem Atlantik schippern.

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Die Community, in der wir nun leben ist wie ein Minidorf angelegt. Ein kleiner Park liegt im Zentrum, durch den wir jeden Abend einen kurzen Spaziergang mit Theo machen. Im sogenannten Club House ist das Büro der Hausverwaltung. Ebenfalls beherbergt es ein Fitnessstudio und einen Pool (nein wir sind hier nicht im Urlaub). Das Beste ist, dass wir einen klasse Spätsommer erwischt haben mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad. Die Leute hier können es selbst gar nicht fassen. Somit gehört der Pool zu den regelmäßigen Zielen in unserer Freizeit.

Ein Antrag auf Erteilung eines Antragsformular – Reinhard Mey

Aber wir liegen natürlich nicht nur faul auf der Haut und genießen die Sonne.

Gleich am zweiten Tag sind wir zur Bank of America gefahren, um ein Konto zu eröffnen. Dies war erstaunlich einfach. Nach knapp 45 Minuten verließen wir erfolgreich die Bank und hatten sogar vorläufige Geldkarten in der Hand. Die richtigen Karten sollten schon nach 1 Woche im Briefkasten sein. Leider wurde daraus nichts. Auch nach 3 Wochen und etlichen Telefonaten hatten wir noch nichts. Keine Ahnung, ob unser Postbote die Karten geklaut hat oder ob die Bank einfach nicht in der Lage war sie zu verschicken.
Es kam wie es kommen musste: Letzte Woche sind die vorläufigen Karten abgelaufen. Von einem Moment auf den anderen waren wir nicht mehr in der Lage Einkäufe zu bezahlen oder am Automaten Geld abzuheben. Und natürlich ist es am Wochenende passiert – wo die Banken geschlossen haben. Zum Glück hatten wir unsere deutschen Kreditkarten für den Notfall.

Am Montag habe ich wütend die Hotline angerufen. Nach dem Telefonat bin ich – noch immer wütend – in die Filiale gestürmt. Wieder eine vorläufige Karte – wieder warten. Ein paar Tage später waren die Karten im Briefkasten. Ich bilde mir ein, dass mein Wutausbruch etwas gebracht hat.

Auch all unsere weiteren Versuche offizielle, unvermeidbare Behördengänge zu erledigen waren nur teilweise von Erfolg gekrönt.

Nichts desto trotz bin ich mittlerweile stolzer Inhaber einer amerikanischen Sozialversicherungsnummer. Jener 9 Ziffern, die mich möglicherweise den Rest meines Lebens begleiten werden und ohne die man in Amerika nicht existiert. Sie sind das ultimative Mittel zur Identifizierung. Kein Handyvertrag, kein Kabelfernsehen, kein Internet ohne sie.
Zudem habe ich jetzt auch einen amerikanischen Führerschein.  Auf dem Papier unterscheidet mich praktisch nichts mehr von einem echten Amerikaner.

Julia ist von all dem leider noch weit entfernt. Ihre bürokratische Odyssee beginnt mit der Arbeitserlaubnis. Den Antrag haben wir soweit ausgefüllt und auch die weiteren Dokumente zusammengestellt. Wir müssen jetzt nur noch alles eintüten und zum zuständigen Amt schicken. Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich: Warum macht ihr das nicht einfach? Worauf wartet ihr noch?

Einen letzten Haken hat das Ganze. Die Gebühr von 380$ (!!!) müssen als Scheck der Sendung beigelegt werden. Schecks bekommt man aber nicht automatisch von der Bank bei der Kontoeröffnung. Diese muss man erst bestellen. Nicht bei der Bank selbst, sondern bei irgndeiner Druckerei – ach ja und sie kosten natürlich auch Geld 32$, denn nichts ist umsonst in Amerika. Bei den Preisen überlegt man es sich schon zwei Mal ob man einen Scheck ausstellt oder nicht.

Die Schecks sind bestellt. Wir nehmen übrigens noch Wetten an, ob diese schneller geliefert werden als unsere Bankkarten. Ich bin aber guter Dinge, dass Julia rechtzeitig zu unserer Wiederkehr nach Deutschland ihre Arbeitserlaubnis in Händen hält.

Wenn Julia dann endlich ihre Arbeitserlaubnis hat darf sie anschließend zum sogenannten Social Security Office (vergleichbar mit dem Sozialamt in Deutschland). Dort wird sie meine Erfahrung teilen: Stunden im Warteraum mit zig Leuten ohne Schulbildung und ohne Ausbildung. In der Hoffnung auf soziale Unterstützung in Form von Essensmarken für den wöchentlichen Einkauf im Supermarkt. Oder einer offenen Arztrechnung von mehreren hundert Dollar, weil das Kleinkind eine Grippe hatte. Hier sitzen überwiegend Menschen, die am angeblichen Wohlstand im angeblich reichsten Land der Welt NICHT teilhaben. Der wahre amerikanische Mittelstand. Von Mittelstand kann man hier beim besten Willen nicht reden.  Eine Situation auf die bislang keiner dieser tollen republikanischen Präsidentschaftskandidaten hingewiesen hat. Aber davon will ich gar nicht erst anfangen. Nachdem Julias Wartenummer aufgerufen wurde, darf auch sie sich mit einer unterbezahlten Person auseinandersetzen, die ihren Job hasst und angewidert von den Menschen im Wartesaal ist, die unter dem Existenzminimum leben. Deren einzige Freude ist es den Menschen auf der anderen Seite der Scheibe nieder zu machen. Welcome to America!

Nach ein oder zwei Wochen wird Julia dann ihre Sozialversicherungsnummer per Post erhalten und dann endlich darf sie anfangen sich hier zu bewerben. Denn auch einen Job bekommt man nicht ohne diese Nummer. Klar!

Am Ende braucht auch Julia ihren Führerschein, aber auch da haben wir unsere Erfahrungen gemacht und das sollte kein Problem mehr sein. Vorausgesetzt Julia hat bis dahin Post bekommen, denn hier weist man seinen Wohnort nicht mit Hilfe eines Mietvertrages nach oder geht zum Einwohnermeldeamt und lässt sich das dort eintragen. Nein, hier muss man mindestens zwei an sich adressierte Briefe bei einem ebenso motivierten und freundlichen Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes vorlegen. Diese Briefe gelten dann als Beweis dafür, dass man tatsächlich dort wohnt, wo man behauptet.

Führerschein

Amerika – eine andere Liga

Etwas, das Amerika über alle Maße auszeichnet ist der Sport. Amerikaner lieben Sport und zelebrieren ihn wie einen Kult: American Football, Baseball, Basketball, Eishockey. Irgendeine Saison ist immer. Und Chicago ist stolz all diese Sportarten zu bestreiten. Hier findet man die Whte Sox und die Cubs im Baseball und die Bulls beim Basketball, die Blackhawks dominieren das Eishockey und die Bears schlagen sich wacker im Football.

Batavia – 5 Minuten von uns – beheimatet die Kane County Cougars. Einen Baseballverein der in der Minor League spielt.
Dazu muss man wissen, dass das Ligensystem in Amerika völlig anders ist als bei uns in Europa. Hier steigen die erfolgreichen Mannschaften nicht auf bis sie irgendwann die höchsten Liga erreichen und ins Profilager wechseln. Erfolglose Mannschaften steigen hier auch nicht ab. Hier gibt es praktisch immer nur eine Liga, meistens als National League bezeichnet. Und drin ist wer Geld hat und die Lizenz bezahlen kann. Im Grunde funktioniert das genauso wie ein Franchise bei McDonalds, d.h. jeder Verein zahlt Gebühren und jeder Spieler hat einen Arbeitsvertrag mit der Liga.
Daneben gibt es eine weitere Liga für die Universitäten und Colleges. Diese Liga spielt auf dem allerhöchsten Niveau und steht der Profiliga in nichts nach. Mit einem Unterschied: Die Spieler sind Studenten und verdienen KEIN (!!!) Geld. Ihre einzige Hoffnung ist es entdeckt und am Ende in die Profiliga transferiert zu werden um dort das große Geld zu machen. Die Trainer an den Universitäten hingegen haben nicht selten Jahresgehälter im Bereich von mehreren Millionen Dollar.

Beim Baseball gibt es dazu noch eine dritte Liga und das ist die Minor League. Die Teams in der Minor League sind Profiteams auf dem Niveau eines Zweit- oder Drittligaclubs bei uns. Die Spieler erhalten ein Gehalt sind aber nur für eine einzige Saison verpflichtet und müssen sich jedes Jahr wieder bewerben. Zudem erhalten diese Teams oft Geld und Unterstützung von den eigentlichen Proficlubs und werden genutzt um Talente zu scouten oder den eigenen Profis Spielzeit zu verschaffen, wenn sie nicht in der „ersten Mannschaft“ aufgestellt werden.
Seht euch mal den Film Annies Männer an, da geht es um genauso ein Team.

Ännies Männer

Die Stimmung bei den Spielen ist immer super. Außerdem lassen sich die Verantwortlichen immer etwas Besonderes einfallen. Beim „Bark in the Park“ z.B. dürfen Hunde mit ins Stadion. Gemeinsam mit ihnen kann man sich auf die Wiese setzen und das Spiel verfolgen.

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Am Eingang gibt es eine Kaustange und zwischendurch kommen nette Damen rum und verteilen Leckerchen. Man lernt viele nette Menschen kennen und unterhält sich. Vom kleinen Dackel bis hin zur riesen Dogge ist alles mit dabei. Vom eigentlichen Spiel haben wir ehrlich gesagt gar nix mitbekommen. Aber die Cougars haben gewonnen – glaub ich.

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Bei der „Star Wars Night“ wurde ich von einem Storm Trooper angegriffen und musste ihn in die Flucht schlagen. Seht hier:

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Aber auch ein Besuch bei den Profis stand in diesem Monat auf der Agenda. Gemeinsam mit Pierre und Marijn haben wir uns ein Spiel der Chicago White Sox – einem der zwei geschichtsträchtigen Profibaseballclubs der Stadt angesehen.

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American Football

Wie die meisten von euch wissen bin ich ein riesiger Footballfan. Es ist wahrscheinlich jedem der mich kennt klar, dass das eins der ersten Punkte auf meiner langen Liste von Sachen ist, die ich hier unbedingt unternehmen will.

Vor dem Kick Off

Die Tickets für das Spiel hatte ich schon vor Monaten gekauft und ich muss gestehen, ich hab mich wie ein kleiner Junge auf das Spiel gefreut. Die Kulisse ist imposant. Das Stadion ist riesig. Hinter beiden Endzonen befinden sich gigantische, haushohe Bildschirme.

In den Zuschauerrängen herrscht immer Bewegung. Leute, kommen und gehen. Immer wieder steht jemand auf und holt sich etwas an den zahllosen Ständen zu essen. Getränke- und Hot Dog – Verkäufer gehen durch die Reihen und bieten wie Marktschreier ihre Produkte an. Ein ständiges Treiben. Übrigens ist es ganz normal 15 – 20 Minuten vor dem Ende zu gehen. So bleibt schon mal ein Sieg unbesungen.

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emeinsam mit Pierre und Marijn war ich bei einem College Football Spiel – hier war die Stimmung viel besser. Echte Fans. Echte Fangesänge. Echter Jubel. Hier sind der Sport und das Team im Vordergrund und nicht der Kommerz.

Marching Bands bei der NIU

Das Team der Northern Illinois University, die NIU Huskies haben in diesem Jahr Jubiläum und so gab es in der Halbzeitpause eine beeindruckende Aufführung von zehn oder mehr Marchingbands. Auf dem Feld waren mehrere hundert Musiker, die bekannte Popsongs interpretierten und dabei gemeinsam mit den Cheerleadern eine ansehnliche Choreographie ablegten. Die Universität ist nur 30 Minuten von uns entfernt und ich bin mir sicher, dass das nicht das letzte Spiel der Northern Illinois University ist, das ich mir ansehe.

Zeit für echte Countrymusik

Das größte Ereignis war aber definitiv das Zac Brown Konzert im Baseballstadion der Chicago Cubs – dem Wrigley Field. Eines der ältesten Stadien der USA. Es liegt mitten in einem Wohnviertel und ist umrandet von Wohnhäusern. Das Besondere daran ist, dass die Wohnhäuser so nah am Stadion sind, dass auf ihren Dächern Tribünen installiert sind und man sogar Tickets kaufen kann, um sich ein Spiel oder eine Veranstaltung von den Dachterrassen ansehen kann.

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In dem Viertel ist die Zeit stehengeblieben. Häuser die während der Zeit des ersten Weltkrieges gebaut wurden prägen das Bild. Das Stadium selbst stammt aus dem Jahr 1916. Man kann nicht verhindern sich vorzustellen, wie schon vor fast 100 Jahren die Fans durch diese Straßen zum Stadion strömten, um die Cubs zu sehen. Eine wahnsinnige Kulisse für das Konzert.

Ich bin schon seit Ewigkeiten Fan von Zac Brown und er war für mich der Auslöser mich mit Countrymusik zu beschäftigen. Ihr solltet mal reinhören!
Das Konzert fand am 11. September statt. 9/11 – dem vielleicht bedeutendsten Datum seit der deutschen Wiedervereinigung. Natürlich war das Konzert dadurch sehr patriotisch. Es ist nichts Neues, dass Amerikaner ihre Liebe zum Vaterland zelebrieren und bei jeder Gelegenheit präsentieren und hier wurde Amerika gefeiert. Während des Liedes Dress Blues kam ein Soldat auf die Bühne. Er stand still über der Menge und salutierte während er bejubelt und gefeiert wurde. Später sang Zac Brown eine bewegende Version von „America the Beautiful“ am Klavier, die alle lautstark mitsangen.

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Bei unserem ersten Besuch haben wir uns einen Tag in der „City“  zum Sightseeing gegönnt. (lustigerweise sagt man hier nicht Downtown sondern spricht von der City, wenn man über Chicago redet). Also sind wir in den letzten Wochen mehr durch das Chicagoland gefahren, um uns ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Von dem Roadtrip auf der Route 66 – gemeinsam mit Marijn und Pierre – habe ich ja hier bereits berichtet.

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Der Bahaitempel von Chicago

In der letzten Woche haben wir den Bahai-Tempel in Wilmette besichtigt.

Bahai ist eine Religion, die ihren Ursprung im heutigen Iran hat und im Islam wurzelt.  Die Religion ist verhältnismäßig jung und entstand in den 1840er Jahren. Anders als der Islam sieht das Bahaitum aber den eigenen Mittelpunkt oder die eigene Verantwortung im gesellschaftlichen Engagement. Man findet die eigene Spiritualität durch die aktive Gestaltung der Welt und vor allem die vernünftige Auseinandersetzung mit Gott und die Betonung liegt dabei auf der Vernunft. So ist eine Prämisse, dass die Religion niemals der Vernunft und der Wissenschaft widersprechen soll. Bereits 1992 wurde von der Bahá’í International Community ein Büro für die Frauenförderung eröffnet – überraschend für eine Religion, die aus dem Islam kommt.

Mit 5 Millionen Anhängern weltweit ist sie aber relativ klein. Der Tempel hier in Chicago ist einer von derzeit bloß sieben auf der ganzen Welt und ist heute das größte und älteste „Haus der Andacht“ (wie die Tempel im Bahaitum eigentlich genannt werden)

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Mein Langzeitprojekt

Eine weitere Pilgerstätte die wir besucht haben ist dieses Haus. Und ich bin gespannt, ob es jemand von euch erkennt. Eigentlich sieht man es nur zur Winterzeit. Zugedeckt vom Schnee,  ohne Laub an den Bäumen und ohne Zaun davor – der kam erst später. Wir wollen vor Weihnachten nochmal ein Bild machen. Wahrscheinlich ist es dann besser zu erkennen. Dann löse ich auch auf was für ein Haus das ist. Wer es erkennt, kann mir aber gerne die Lösung unten in die Kommentare schreiben.

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Wir haben noch ein weiteres Fotoprojekt begonnen. Eins, dass ich mir schon vor der Abreise in den Kopf gesetzt hatte. Dies wird aber bis mindestens September 2016 dauern und ich freue mich jetzt schon darauf es euch hier zu präsentieren. Die Versuchung für mich ist groß aber ich werde nicht spoilern.

Amerikanische Wildnis in der Stadt

Wir genießen jetzt den tollen Spätsommer und jeden Tag der noch nicht auf den kommenden Winter hinweist. Wir haben viele tolle Wanderwege entdeckt, auf denen wir Theo ausführen. Mit ungewohnter Flora und Fauna. Streifenhörnchen und Waschbären gehören zu den täglichen Begegnungen. Und nicht selten läuft einem ein Kojote über den Weg, manchmal hören wir auch nachts ein Rudel umherlaufen.

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Oder ein Stinktier beschwert sich, wenn man den Müll rausbringt  – und man sollte auf keinen Fall auf das niedliche Gesicht reinfallen. Diese Jungs sind knallhart. Julia und ich haben uns zügig davon gemacht, bevor der gut zeigen konnte, wo er seinen Namen her hat.

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 Die Bisons auf der Weide sind dagegen harmlose Kälber.

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Im August 2015 wurde ich von meiner Firma in die Nähe von Chicago versetzt. Hier lebe ich jetzt zusammen mit meiner Frau Julia und unserem Schokolabrador Theo. Zusammen bloggen wir hier, um unsere Freunde und Familie zuhause auf dem Laufenden zu halten. Ich mag American Football, Basketball und Kraftsport und manchmal versuche ich meiner Kreativität mit Hilfe meiner Kamera freien Lauf zu lassen.